104 Kunstwerke bei der 14. D´Art im Dormagener Kulturhaus zu sehen

18. November 2014

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250 Besucher bei der Vernissage / Zwölf Nachwuchskünstler dabei

Von A wie Monika Abts bis Z wie Heinz J. Zaunbrecher reicht die Liste der Kunstschaffenden bei der D´Art 2014. 104 Kunstwerke von 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind in Dormagens größter Gemeinschaftsausstellung auf drei Etagen im Dormagener Kulturhaus zu sehen. Erfreulich: Zwölf Mitwirkende sind unter 23 Jahren.

Das Interesse der Nachwuchskünstler hob auch besonders Bürgermeister Erik Lierenfeld hervor. Der Verwaltungschef eröffnete zusammen mit Schirmherr Reinhard Knauft, Geschäftsführer und Gründer der „Knauft & Schaar Steuerberater GbR“ am vergangenen Freitag die Ausstellung. Rund 250 Besucher bei der Vernissage unterstrichen den hohen Stellenwert der im Zwei-Jahres-Rhythmus angebotenen D´Art, die diesmal unter dem Motto „Ruhe <> Dynamik“ steht. „Auffallend ist die recht hohe Zahl an eingereichten Arbeiten, die das Thema Ruhe beinhalten“, erklärte Ulrico Czysch, der ebenso wie Irmela Hauffe sowie Daniela Cremer, Valerija Krivic und Olaf Moll vom städtischen Kulturbüro dem Organisationsteam angehört. Für Czysch könnten die vielen Werke zum Thema Ruhe als ein Hinweis darauf verstanden werden, dass sich im Privaten der Wunsch nach einem Gegenpol zu einer als zunehmend hektischer empfundenen Außenwelt Bahn breche..

Für die 14. D´Art hatten sich 104 heimische Künstlerinnen und Künstler mit 179 Bildern sowie 18 Skulpturen und Plastiken beworben. „Das ist Rekord“, wie Bürgermeister Erik Lierenfeld zufrieden konstatierte. Welche Kunstwerke letztlich den Sprung in die D´Art schafften, entschieden die drei Juroren Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner Gesamtschule, Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim.  Die Künstler mit den drei besten Werken der D´Art zeichnet Schirmherr Reinhard Knauft  im Rahmen der Finissage am Mittwoch, 7. Januar 2015, um 19.30 Uhr im Kulturhaus Dormagen aus.

Die 14. D´Art ist bis zum 7. Januar 2015 montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr, während der Weihnachtsferien von 9 bis 15 Uhr, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Fragen beantwortet Daniela Cremer im Kulturbüro, Tel. 02133/257-605.


Musical-Kracher „Das Appartement“ zum Saison-Auftakt

11. November 2014

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Kulturbüro beginnt die Spielzeit mit einer sehr aufwendigen Inszenierung

Dormagen. Zur Saison-Eröffnung im Dormagener Bettina-von-Arnim-Gymnasium (BvA) präsentiert das städtische Kulturbüro seinen Besuchern einen echten Kracher. Gleich mit 16 Schauspielern und Musikern zeigt das Rheinische Landestheater am Freitag, 21. November, um 20 Uhr in der BvA-Aula das weltweit bekannte Musical “Das Appartement”. „Es ist eine der aufwendigsten Vorstellungen der vergangenen Jahre. Das in jeder Hinsicht sehenswerte Stück mit den wunderbar agierenden Schauspielern, der Live-Band und schönen Kostümen ist nicht nur für Musical-Freunde schon fast ein Muss“, verspricht Kulturbüro-Leiter Olaf Moll.

Kein Geringerer als Regie-Großmeister Billy Wilder lieferte die Vorlage für das Erfolgs-Musical, in dem der kleine Angestellte Chuck Baxter (brillant gespielt von Michael Großschädl) in einer großen Versicherung davon träumt, endlich von der untersten Stufe der Karriereleiter aufzusteigen. Leider schenken ihm seine Chefs wenig Beachtung. Doch das ändert sich, als er beginnt, einzelnen Kollegen den Schlüssel für sein Junggesellenappartement zur Verfügung zu stellen, damit sie sich dort mit jungen Damen amüsieren können. Chuck selbst ist Romantiker und chancenlos verliebt in die hübsche Fran Kubelik, dargestellt von der glänzend agierenden Linda Riebau, aus der Betriebskantine. Doch auch Fran scheint ihn kaum wahrzunehmen.

Eines Tages bittet ihn der Personalleiter, Mister Sheldrake, der bisher jede junge Frau aus der Firma in sein Bett gelockt hat, um den Schlüssel für das Appartement und stellt ihm endlich die ersehnte Beförderung in Aussicht. Chuck erfährt erst später, dass Sheldrake die Wohnung ausgerechnet für ein Rendezvous mit Fran Kubelik braucht…

Der Oscar prämierte Film „The Apartment“ zeigt Shirley McLaine und Jack Lemmon in den Hauptrollen. 1968 kam das Musical unter dem Titel „Promises, Promises“ in New York, später am Londoner West End heraus. Bekannte Songs wie „I‘ll never fall in love again“ und „I say a little prayer for you“ sind Glanzpunkte eines beeindruckenden Abends.

Karten gibt es zum Preis von 16,50 € (Erwachsene) und 8,80 € (ermäßigt) in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, in der Buchhandlung “seitenweise”, Kölner Straße 149 in Dormagen, und im Kulturbüro im Kulturhaus. Das Kulturbüro nimmt Ticket-Bestellungen unter der Rufnummer  02133/257-338 oder per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de entgegen.


Erinnerung wachhalten: Schüler gestalten die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht am 9. November

5. November 2014

Die Erinnerung wachhalten, „Nie wieder“ mahnen: Das sind zwei Ziele der Gedenkfeier zur Reichspogromnacht. Am 9. November jährt sich zum 76. Mal diese von den Nationalsozialisten bezeichnete „Kristallnacht“, in der auch in Dormagen die Fensterscheiben jüdischer Geschäfte und Häuser zersplitterten. Betroffen waren mehrere Familien aus der Innenstadt, die von der SA beraubt und verhaftet wurden. Diesen Opfern ist die Gedenkfeier gewidmet, die der Partnerschaftsverein Dormagen-Kiryat Ono und das städtische Kulturbüro am Sonntag, 9. November, um 18 Uhr auf dem jüdischen Friedhof an der Zonser Heide ausrichten. Die Gedenkfeier wird von Schülern der Realschule in Hackenbroich und des Dormagener Bettina-von-Arnim-Gymnasiums mitgestaltet. Erstmals mit einem Wortbeitrag sind die Delrather Pfadfinder „Die Greifen“ dabei. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgen die Dormagener Nadja und Sven Jungbeck. Die Ansprachen halten Bürgermeister Erik Lierenfeld und Uwe Schunder, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins. Die Veranstalter hoffen auf eine ähnlich große Resonanz wie in den Vorjahren, als im Schnitt rund 200 Bürger, darunter viele Jugendliche, der Opfer gedachten und somit deutliche Zeichen gegen Fremdenhass setzten. Die Gedenkfeier dauert etwa eine halbe Stunde.

Die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 bildete den Auftakt der systematischen Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, wo nochmals Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben. Fast alle Synagogen und viele jüdische Friedhöfe in Deutschland und Österreich wurden zerstört. In Dormagen traf es auch die Familie von Louis Dahl, die auf der Kölner Straße eine Metzgerei führte. Das Geschäft war für die damalige Zeit bereits modern mit Marmortheke und Kacheln ausgestattet. Es wurde von der SA und Dormagener Bürgern geplündert und zerstört, danach musste die Familie Dahl es schließen. Nachbarn kauften den Laden zu einem minimalen Preis, den die Familie nie erhalten hat. Die in Dormagen noch lebenden Juden wurden in der Reichspogromnacht verhaftet. Fragen beantwortet das städtische Kulturbüro, Telefon 02133/257-338.


Einladung “Zur Eröffnung der Ausstellung D´Art 2014″

27. Oktober 2014

D’art 2014 Einladung


D´Art 2014

27. Oktober 2014

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Deutschland gucken: Das Kom(m)ödchen kommt mit neuem Programm nach Dormagen

27. Oktober 2014

D_GUCKEN_Portraits © Christian Rolfes

Kabarett-Experten aus Düsseldorf gastieren am 23. Januar im BvA-Gymnasium

Sie zählen seit Jahren zu den Publikumslieblingen in Dormagen. Wenn das Düsseldorfer Kom(m)ödchen-Ensemble auf Initiative des städtischen Kulturbüros im Stadtgebiet gastiert, sind ausverkaufte Häuser und glanzvolle Kabarett-Unterhaltung garantiert. “Deutschland gucken” heißt das neue Programm der Kabarett-Experten aus der Landeshauptstadt. Es ist am Freitag, 23. Januar 2015, um 20 Uhr in der Aula des Dormagener Bettina-von-Arnim-Gymnasiums an der Haberlandstraße 14 zu sehen. Mit dem freien Ticket-Verkauf hat das Kulturbüro jetzt begonnen.

Zum Inhalt: Die drei Freunde Dieter, Bodo und Lutz sehen sich immer gemeinsam alle Deutschland-Spiele im Fernsehen an. Immer zu dritt, immer die alte Gang, ein nie hinterfragtes Ritual. Und kontrovers diskutiert wird allenfalls über taktische Fouls und die Moderation von Bela Rethy. Das ändert sich schlagartig, als Bodo eines Abends seine neue Freundin Solveig mitbringt. Solveig ist Dokumentarfilmerin und arbeitet gerade an einem Projekt für „arte“: Sie will dokumentieren, welche Auswirkungen der WM-Sieg auf die deutsche Psyche hat. Anhand von Dieter, Lutz und Bodo. Die drei sollen sich filmen lassen, während sie Fußball gucken. Die Freunde begehen einen folgenschweren Fehler: Sie sagen ja! Plötzlich entwickelt der Abend eine ganz neue Dynamik: Wo früher wortloses Einverständnis war, steht plötzlich alles in Frage: die jahrelange Freundschaft, aber auch Identitäten, Lebensentwürfe und das Nationalgefühl. Darf man in Deutschland patriotisch sein? Oder ist man dann gleich Nationalist?

„Deutschland gucken“ verspricht rasantes Ensemble-Kabarett à la Kom(m)ödchen mit musikalischen Einlagen, aktuellen Themen und absurden Überraschungen. Die beiden neuen Ensemblemitglieder, der Schauspieler Daniel Graf sowie der Kabarettist Martin Maier-Bode, bilden zusammen mit den Publikumslieblingen aus „Couch“, „Sushi“ und „Freaks“, Maike Kühl und Heiko Seidel, das neue Vierer-Ensemble. Alle vier gehen mit riesiger Spielfreude ans Werk und ergänzen sich ganz wunderbar. Dass es hinterrücks politisch wird, dafür sorgt das bewährte Erfolgsautorenteam mit Dietmar Jacobs, Christian Ehring und Martin Maier-Bode. Schwungvoll in Szene gesetzt wird das Ganze ein Mal mehr von Regisseur Hans Holzbecher.

Für die Vorstellung gibt es Platzkarten und keine freie Platzwahl. Tickets sind zum Preis von 22 Euro in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, in der Buchhandlung “seitenweise”, Kölner Straße 149, und im Kulturbüro im Kulturhaus erhältlich. Das Kulturbüro nimmt zudem Kartenbestellungen entgegen, Telefon 02133/257-338, E-Mail: kulturbuero@stadt-dormagen.de


Rund 100 Kunstwerke werden im Kulturhaus Dormagen zu sehen sein

13. Oktober 2014

D Art Jury1Jury traf die Entscheidung zur Kunstausstellung D´Art 2014

Eine knifflige Aufgabe hatten Martina Storm, Melanie Guthe und Holger Hagedorn in der Dormagener Kulturhalle. Die drei Juroren mussten jetzt aus 197 Kunstwerken die besten für die 14. D´Art, die Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler, auswählen.
104 Bewerber, darunter 32 Schüler der Bertha-von-Suttner Gesamtschule in Nievenheim, hatten 179 Bilder sowie 18 Skulpturen und Plastiken eingereicht. Vor zwei Jahren waren es 74 Kunstschaffende, die sich mit insgesamt 171 Werken beworben hatten. „Ruhe <> Dynamik“ lautet das diesjährige Motto, das die heimischen Künstlerinnen und Künstler umsetzen mussten. „Die meisten Bewerber haben sich auch an dieses Thema wirklich gehalten“, konstatierte Juror Holger Hagedorn, der ebenso wie seine beiden Kolleginnen einige Arbeiten mit der Höchstpunktzahl bewertete. Auch Bürgermeister Erik Lierenfeld überzeugte sich in der Kulturhalle von der Vielfalt der eingereichten Bilder und Skulpturen. „Hier sind sehr viele gute und interessante Kunstwerke zu sehen, das Niveau ist sehr beachtlich“, zeigte sich der Verwaltungschef beeindruckt.
Rund die Hälfte aller eingereichten Kunstwerke schaffte letztlich den Sprung in die 14. D´Art. Diese werden vom 14. November bis 7. Januar 2015 auf drei Etagen in der Glasgalerie im Dormagener Kulturhaus ausgestellt. Die Ausstellung werden in erster Linie die ehrenamtlich tätigen Künstler Irmela Hauffe aus Nievenheim und Ulrico Czysch aus Zons konzipieren. Sie werden unterstützt vom städtischen Kulturbüro, das Veranstalter der Gemeinschaftsausstellung ist. Die Vernissage am Freitag, 14. November, um 19.30 Uhr in der Glasgalerie eröffnet Schirmherr Reinhard Knauft, Steuerberater und Geschäftsführer der auch in Dormagen ansässigen KSW-Gruppe.


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